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Beim Abwaschen Zeit sparen

Bosch GeschirrspülerAbwaschen gehört zu den unbeliebtesten Hausarbeiten. Von den Deutschen spülen lediglich vier Prozent gerne. Zum Glück gibt es heutzutage dafür die Spülmaschine. Diese spart beim Spülen des Geschirrs Zeit, verglichen mit dem Abspülen per Hand. Allerdings gibt es für das Spülen mit dem Geschirrspüler auch einige Regeln, um noch mehr Zeit, Energie und somit Geld zu sparen. Damit Sie so effektiv wie möglich Ihre Hausarbeit erledigen können, erhalten Sie in diesem Ratgeber wertvolle Informationen, wie das ideale Abspülen funktioniert, ganz gleich, ob Sie mit der Spülmaschine oder per Hand Geschirr spülen.

Vorteile eines Geschirrspülers

Beim Abwaschen Zeit sparenDie Universität Bonn hat eine Vergleichsstudie mit 200 Haushalten in den Ländern

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  • Deutschland,
  • Großbritannien,
  • Schweden und
  • Italien

durchgeführt. Das Ergebnis: Sie brauchen beim Spülen mit einem Geschirrspüler 28 Prozent weniger Energie und 50 Prozent weniger Wasser als beim Handspülen. Allerdings finanzierten vier Hersteller von Spülmitteln und Haushaltsgeräten die Studie.

Die Spülmaschine spart neben Energie auch Zeit. Voraussetzung dafür ist, dass Sie das Geschirr nicht vorspülen und es aus der Maschine trocken und sauber kommt.

Nachteile eines Geschirrspülers

Spülmaschinengeeignet ist nicht jedes Geschirr. Besonders in Pfannen und Töpfen lassen sich hartnäckige Schmutzreste per Hand besser entfernen. Spülmaschinen scheitern dabei gerne einmal. Die Spülmaschine benötigt außerdem verglichen mit dem Spülen per Hand mehr Chemikalien.

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Optimale Nutzung der Spülmaschine

In der Ökobilanz steht der Geschirrspüler verglichen mit dem Abspülen per Hand also besser da. In beiden Disziplinen ist jedoch der Mensch der wichtigste Faktor. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihre Spülmaschine effektiv nutzen und dadurch Zeit, Strom und Wasser sparen.

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Tipp! Zwischendurch sollten Sie nicht mal schnell eine Tasse, ein Glas oder einen Teller per Hand spülen. Das geschieht nach der Erkenntnis von den Bonner Wissenschaftlern bei satten 20 bis 40 Prozent von dem Geschirr.

Tipp Hinweise
Befüllen
  • Der Geschirrspüler muss richtig gefüllt sein. Oft ist er tatsächlich nur halb voll. An der Universität Bonn gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der Verbraucher jeden zehnten Spülgang einsparen könnte, wenn jedes Mal die Maschinen voll beladen wären.
  • Unter laufendem Wasser ist ein Vorspülen meist überflüssig. Auch ohne Vorwäsche reinigen moderne Geräte das Geschirr. Ohnehin gehören grober Schmutz und Essensreste nicht in den Geschirrspüler und müssen zuvor in den Müll.
Programmauswahl
  • Ein Kurz- oder Sparprogramm mit einer niedrigen Temperatur reicht bei leichten Verschmutzungen. Unnötige Spülprogramme mit zu hohen Temperaturen werden zu häufig verwendet und das kostet Sie Energie. Sie beugen Fettablagerungen vor, wenn Sie einmal im Monat in einer Temperatur von 65° C spülen.
Pflege und Wartung
  • Lassen Sie den Geschirrspüler nicht in dem Stand-by-Modus. Vielmehr sollten Sie das Gerät ganz ausschalten, falls diese nicht gebraucht wird.
  • Säubern Sie regelmäßig das Spülmaschinensieb. Den Spülgang verlängert ein verstopftes Sieb und somit wird mehr Energie verbraucht.
  • Dosieren Sie Reiniger, Klarspüler und Salz exakt und achten Sie auf die Wasserhärte.

Abspülen mit der Hand

Die Ökobilanz hat der Mensch hier noch mehr in der Hand. Die Wissenschaftler von der Universität Bonn fanden in einer interkulturellen Studie heraus, dass die einzelnen Nationalitäten sehr unterschiedlich abspülen. Aus verschiedenen Ländern sollten Testpersonen insgesamt 140 Tassen, Gläser, Teller und Besteckteile spülen.

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Der durchschnittliche Wasserverbrauch lag bei 46 Litern, was ungefähr zwei Spülbeckenfüllungen entspricht. Im Schnitt verbrauchten Portugiesen und Spanier sogar ungefähr 170 Liter Wasser und ein Teilnehmer gar mehr als 400 Liter.

Die gleiche Menge Geschirr reinigt ein Geschirrspüler zum Vergleich mit nur 15 Liter Wasser. Beim Energie- und Zeitverbrauch schneidet eine Spülmaschine ebenso deutlich besser ab. Allerdings wurde nicht berücksichtigt, in welcher Weise das Wasser zum Spülen erhitzt wurde, wie viel Spülmittel genutzt wurde und ob die Testpersonen zum Nachspülen warmes oder kaltes Wasser verwendeten.

Vor- und Nachteile eines Geschirrspülers

Fazit

Obwohl in die Gesamtbilanz viele verschiedene Faktoren einfließen, können Sie davon ausgehen, dass die Spülmaschine verglichen mit dem Abspülen per Hand für die Umwelt meist vorteilhafter ist und Zeit spart.

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Tipp! Der Geschirrspüler verbraucht einen großen Teil der Energie, um das Wasser zu erhitzen. Wenn Sie über eine Solaranlage Wasser erwärmen, können Sie Strom sparen. Einen Warmwasseranschluss besitzen viele Menschen. Die Zuleitung sollte allerdings kurz sein, wodurch unterwegs das Wasser nicht abkühlt. Der Warmwasseranschluss kann sich bei modernen Wärmepumpen und Gasheizungen rechnen. Die Maschine spült außerdem schneller und spart Zeit, da das Wasseraufheizen nicht so lange dauert.

Damit Sie Reiniger, Klarspüler und Salz richtig dosieren, sollten Sie die Wasserhärte berücksichtigen.

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