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Wasser- und der Stromverbrauch von Geschirrspülern

Bosch GeschirrspülerJährlich landen die Jahresabrechnungen für Wasser und Strom in Ihrem Briefkasten, was Sie nicht sonderlich erfreut. Und vermutlich ist erneut der Verbrauch für Wasser und Strom in Ihrem Haushalt angestiegen. Darüber hinaus werden die Kosten für Energie immer teurer. Viele vermuten richtig in den großen Haushaltsgeräten die größten Verbraucher. Da stellen sich viele die Frage, wie viel Wasser und Strom der Geschirrspüler eigentlich verbraucht und wie sie diesen Verbrauch senken können. Dabei sollte selbstverständlich sein, dass ein alter Geschirrspüler deutlich mehr Wasser und Strom verbraucht als ein neues, modernes Gerät. In diesem Ratgeber werden Sie erfahren, wie viel Energie ein Geschirrspüler verbraucht und geben Ihnen einige Tipps an die Hand, wie Sie den Verbrauch deutlich senken können.

Wasserverbrauch eines Geschirrspülers

Wasser- und der Stromverbrauch von GeschirrspülernDie meisten Hersteller der Geschirrspüler werben bei ihren modernen Geräten mit einem besonders niedrigen Wasserverbrauch. Bei einem Blick auf den Markt gibt es bei den Spülmaschinen beim Wasserverbrauch große Unterschiede. Die sparsamsten Geschirrspüler benötigen pro Spülgang nur 7 Liter Wasser und die Geräte mit besonders hohem Wasserverbrauch liegen pro Spülgang bei etwa 16 Litern. Der Großteil von den Spülmaschinen verbraucht pro Spülgang 10 bis 13 Liter Wasser.

Um den Wasserverbrauch realistisch beurteilen zu können, sollten Sie diese in Relation betrachten:

  • Besonders hochwertige, moderne Spülmaschinen benötigen weniger Wasser, als Sie bei der Geschirrwäsche mit der Hand verbrauchen.
  • In der Regel verbrauchen neue Geschirrspüler etwa 40 Prozent weniger Wasser als ein Modell, das 10 Jahre alt ist.
  • Neue Spülmaschinen verfügen über spezielle Spülprogramme (Ökoprogramme), womit der Wasserverbrauch reduziert wird.
  • Teilweise haben neue Geschirrspüler intelligente Strom- und Wassersparprogramme, die automatisch anhand des Füllgewichtes und -volumens die Wassermenge anpassen.
  • Kosten durch Neuanschaffung

Beispielrechnung für den Wasserverbrauch:

Ihr jährlicher Wasserverbrauch beträgt bei täglichem Spülen mit einer 12 Liter Spülmaschine 4.380 Liter. Ihr Wasserverbrauch ist hingegen mit einer 7 Liter Spülmaschine lediglich 2.555 Liter. Somit ersparen Sie 40 Prozent Wasser. Etwa 20 Vollbädern entspricht demzufolge die eingesparte Wassermenge.

Stromverbrauch eines Geschirrspülers

Die Kennzeichnung von den Geschirrspülern und der Energieeffizienzklassen wurden in der Form von der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (auch EnVKV) von der Europäischen Union auf der Basis von einer Richtlinie eingeführt. Dem Käufer bieten diese einen fairen Vergleich von den Energieeffizienzklassen der Spülmaschinen. Von A+++ bis G reichen die Energieeffizienzklassen. Die sparsamsten Werte haben A+++-Geräte und die schlechtesten Werte bieten G-Geräte in der Energieeffizienzklasse. Die europäischen Hersteller von Geschirrspülern haben sich seit 2003 freiwillig verpflichtet, Geschirrspüler nur noch unter den Energieeffizienzklassen A+++ bis D herzustellen.

Tipp! Heutzutage liegen viele Geschirrspüler in der Energieklasse A. Zudem fällt bei diesen der Verbrauch verglichen mit Wäschetrocknern und Waschmaschinen deutlich geringer aus. Um aber bei der richtigen Wahl des Geschirrspülers nichts falsch zu machen, sollten Sie den angegebenen tatsächlichen Stromverbrauch vergleichen. In der Regel sind Geschirrspüler, die pro Spülgang weniger als 1,05 kWh verbrauchen, energiesparend.

Energiespartipps für Geschirrspüler

In Ihren Haushalt bringt der Geschirrspüler wie alle anderen großen Haushaltsgeräte einen beachtlichen Komfort. Im Gegenzug verbraucht er jedoch eine gewisse Menge an Wasser und Strom. Wenn Sie einige wichtige Tipps bei der Nutzung Ihrer Spülmaschine beachten, können Sie einen Großteil der Energie sparen und zudem Ihren Geldbeutel schonen. In diesem Ratgeber erfahren Sie die wichtigsten Energiespartipps für Spülmaschinen.

Tipp Hinweise
Energieeffiziente Geschirrspüler Bereits beim Kauf eines Geschirrspülers fällen Sie die Entscheidung, ob diese Maschine später wasser- und stromsparend arbeiten wird. Einen Anhaltspunkt gibt dem Verbraucher hierbei die Energieeffizienzklasse. In die Energieklasse A+++ fallen die derzeit sparsamsten Spülmaschinen. Mindestens in der Energieklasse A werden nahezu alle erhältlichen Geräte geführt. In der Energieeffizienz machen allerdings schon drei zusätzliche Plus-Zeichen einen deutlichen Unterschied aus. Die Mehrkosten für einen Geschirrspüler der Energieklasse A+++ sollten Sie daher in Kauf nehmen. Bei regelmäßiger Nutzung amortisiert sich der Aufpreis meist sehr schnell.
Geschirrspüler optimal beladen Es kostet jeder Durchlauf von einem Programm Strom und Wasser, ganz gleich, wie gering oder groß die Beladung ist. Nutzen Sie daher die Spülmaschine nur dann, wenn Sie die Maschine relativ voll beladen haben. Die Kosten bleiben dann im Verhältnis zu der Geschirrmenge entsprechend niedrig. Zusätzlich besitzen einige aktuelle Modelle das Programm „Halbe Beladung“. Doch seien Sie auch hier vorsichtig: In diesem Modus reduziert der Geschirrspüler sicherlich die verwendete Wassermenge und es wird weniger Strom verbraucht. Hochgerechnet ist der Verbrauch allerdings verglichen mit einer vollen Beladung dennoch höher. Daher sollten Sie sich im Idealfall zusätzliches Geschirr anschaffen, damit Sie so lange mit dem Spülvorgang warten können, bis Sie den Geschirrspüler voll beladen haben.
Laufzeiteinstellung und Temperatureinstellung Bei den meisten aktuellen, hochwertigen Geschirrspülern haben Sie großen Spielraum, die Spültemperatur und die Laufzeit von dem Programm einzustellen. Hierbei sollten Sie beachten, dass die Standard-Vorwahl oftmals auf höheren Temperaturen und länger läuft, als es notwendig ist. Der Geschirrspüler lässt sich in der Regel auf kürzere Laufzeiten und reduzierte Temperaturen einstellen ohne dass das Spülergebnis darunter leidet. Lediglich für stark verschmutztes Geschirr lohnen sich die höchsten Stufen. Wenn Sie den Mehraufwand nicht scheuen, können Sie zuerst von Hand hartnäckige Verkrustungen abspülen. Ein verlängerter Durchlauf von dem Geschirrspüler ist dann nicht mehr erforderlich.
Richtige Programme Lediglich bei hartnäckigen Verschmutzungen ist ein Intensivprogramm mit einer besonders gründlichen Reinigung sinnvoll. Der Energieverbrauch ist im Verhältnis zu dem Ergebnis in allen anderen Fällen zu hoch. Die Temperatur setzt das Gerät mit einem Eco-Programm automatisch herunter. Dadurch wird Ihnen die manuelle Einstellung abgenommen. Mit dem Schonprogramm sieht es ähnlich aus, doch das Ziel ist ein anderes: Empfindliches Geschirr, wie beispielsweise filigrane Gläser, sollen durch diese Funktion besonders sanft behandelt werden. Die Dauer von dem Spülvorgang reduziert ein Kurzprogramm und es wird dadurch weniger Wasser und Strom verbraucht. Für normal verschmutztes Geschirr ist das Kurzprogramm vollkommen ausreichend.

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